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Deutscher Verleger als Kooperationspartner

22. 02.21
Mit großer Freude dürfen wir mitteilen, dass wir den ersten deutschen Verleger als Kooperationspartner begrüßen dürfen. 🤩

Musikverlag Johann Gross (Hebu-Musikverlag) ist ab sofort Teil von Marschpat und stellt uns unter anderem den bekannten Marsch „Mir sein die Kaiserjager“ zur Verfügung. Wird demnächst in unserer Web-App für euch verfügbar sein! HeBu Musikverlag GmbH

Außerdem haben wir schon die ersten Kliment Stücke digitalisiert und ihr könnt diese ab sofort zu euren Marschbüchern hinzufügen. Musikverlag Johann Kliment

• 92er Regimentsmarsch
• Alt Starhemberg Marsch
• Erzherzog Karl Marsch
• O du mein Österreich
• Prinz Eugen Marsch
• Radetzkymarsch

Bald verfügbar:
• Erzherzog Johann Jodler Marsch
• Geschriebenstein-Fanfare
• Musik ist mein Leben
• Schönes Wien
• Schönfeld Marsch
• Wagramer Grenadiermarsch
• Wiener Defiliermarsch

Demnächst werden außerdem sehr viele neue Stücke vom Musikverlag Tatzer in unserem System integriert 🙂 Schon bald gibt es hier ebenfalls ein Update zu den Stücken!🙂🎼


Big Player Kliment Verlag steigt bei Marschpat ein!

7. 01. 2021

Big Player Kliment Verlag steigt bei Marschpat ein!

„Das neue Jahr startet mit einer tollen Neuigkeit! Seit unserer Verlagsgründung sehen wir uns als Grundversorger von Noten für unsere Musikvereine. Daher wagen wir den Schritt und dürfen voller Freude die Zusammenarbeit mit MARSCHPAT verkünden.

Als vor einem guten Jahr das junge Start-Up an uns herangetreten ist, war uns klar: Die Sache ist durchdacht! Hinter dem ambitionierten Team steckt auch sehr viel musikalisches und praxisorientiertes Knowhow. Sie garantieren einen einfachen und rechtlich einwandfreien, digitalen Zugang zu unserem Notensortiment. Wir sind davon überzeugt, dass es gerade in so schwierigen Zeiten umso wichtiger ist, Musik möglichst einfach zugänglich zu machen. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine tolle Kooperation und darauf, dass Kliment-Märsche weiterhin in großer Zahl in den Marschbüchern (digital wie analog) unserer Musikkapellen vertreten sind!“, Peter Hoffmayer Geschäftsführer Johann Kliment AG

Liebe KundInnen der Vertrag ist endlich unterzeichnet und wir freuen euch mitteilen zu dürfen, dass wir nun bald auch die Blasmusiknoten vom Kliment Verlag in unserer Web-App digital zur Verfügung stellen dürfen. Einen Teil der Noten haben wir schon erhalten und sind bemüht diese so schnell wie möglich aufzubereiten und in unserer Web-App hochzuladen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Kliment Verlag und auch auf eine digitale Zukunft der Blasmusiknoten!


Digitale Marschbücher für eine Revolution in der Blasmusik?

Kurier: 13.11.20

Digitale Marschbücher für eine Revolution in der Blasmusik?

Das Wiener Neustädter Start-up Marschpat will mit digitalen Marschbüchern Musikkapellen modernisieren.

von Caroline Ferstl

Irgendwann reichte es Patrick Rupprecht: „Es kann doch nicht sein, dass wir im 21. Jahrhundert immer noch mühsam Notenbücher schleppen und umständlich während des Musizieren Seiten umblättern müssen“, dachte sich der 28-Jährige, der die Klarinette im Musikverein St. Veit an der Triesting (Bezirk Baden) spielt: „Dafür musste es doch eine Lösung geben.“

Anscheinend nicht.

Deshalb entwickelte sie Rupprecht einfach selber – gemeinsam mit zwei Kollegen der FH Wiener Neustadt. Zwei Jahre später, im Juni dieses Jahres, hat die „Lösung“ – Marschpat – den Markteintritt hinter sich und ist bei mehreren Marschkapellen im Einsatz, etwa bei der Militärkapelle Oberösterreich.

Marschpat ist ein digitales Notenmanagementsystem. Die App ist auf allen E-Readern der Firma PocketBook installiert. „Es hat uns Monate an Überzeugungsarbeit gekostet, bis es so weit war. Auch die Komponisten und Verleger der Notenbücher mussten wir von unserer Idee erst überzeugen. Man kann deren Werke ja nicht einfach so verwenden“, erzählt Mitgründerin Carina Eigner.

Die Software funktioniert wie eine Noten-Plattform: Am Computer kann man eine Playlist befüllen und diese anschließend mit den E-Readern synchronisieren. Für jede Stimme jedes Instruments können die Noten explizit heruntergeladen werden.

Bekannter Investor

Als erste Musikkapelle wurde die Pittentaler Blasmusik modernisiert. Notenblätter zerschneiden, in Folien zwängen, erneuern, falls sie nass werden, oder verloren gehen – das ist nun Vergangenheit.

Seit Juni ist viel passiert: Das Start-up ist in ein eigenes Büro in Leobersdorf gezogen. Investor Michael Altrichter, bekannt aus der Puls 4 Start-up-Show „Zwei Minuten, zwei Millionen“, ist ins Unternehmen eingestiegen. Marschpat ist nun auch auf dem deutschen Markt vertreten.

„Mit 16. November kommt ein Update heraus: Damit kann man in der App Meetings erstellen, Auftritte und Proben verwalten. So können die Musiker auch in Zeiten von Corona zu Hause getrennt voneinander proben“, erklärt Eigner, und weiter: „Am wichtigsten ist für uns Kundenfeedback: Wir versuchen das, was sich die Kunden wünschen, auch umzusetzen.“

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/digitale-marschbuecher-eine-revolution-in-der-blasmusik/401094054


ERFOLGSGESCHICHTEN WKO

Juni 2020

#schaffenwir

INNOVATION

Leichtes Marschgepäck für Blaskapellen

Patrick Rupprecht, Carina Eigner und Markus Wenzl, MARSCHPAT GmbH

Drei junge Leute stellen die Blasmusik mit einem digitalen Gesamtsystem für Noten auf neue Beine.

MARSCHPAT ist im Bereich Handel und Dienstleistung tätig und hat im August 2019 gegründet. Wir sind ein junges Start-up aus Niederösterreich bestehend aus drei Leuten im Team – Patrick Rupprecht, Carina Eigner und Markus Wenzl –, das sich zur Aufgabe gemacht hat, die Blasmusik mit neuer Technologie und Digitalisierung zu verbessern und zu revolutionieren. MARSCHPAT hat dazu ein digitales Marschbuch entwickelt und will damit das Problem der schweren Papier-Marschbücher und auch die mühsame Verwaltung der Papiernoten lösen.

Unsere Vision: Die Notenwelt, das Marschieren und die Organisation von Blasmusikkapellen mit einem sicheren Gesamtsystem zu revolutionieren und zu digitalisieren.“

Wir haben ein digitales Gesamtsystem, welches digitale Noten direkt von den Verlegern in einer Notenverwaltungssoftware zur Verfügung stellt und noch dazu innovative Anzeigegeräte und neu designte Marschgabeln nutzt, um damit auch direkt digital musizieren und marschieren zu können. Unser Slogan ist demnach das „Spotify der Blasmusik“ zu werden.

Eine der größten Herausforderungen war einen guten bzw. überhaupt einen Programmierer zu finden, welcher sich für die Idee begeistern kann. Das haben wir im März dann zum Glück geschafft. Ebenso eine große Herausforderung für ein kleines junges Start-up war, einen geeigneten Hardwarepartner zu finden, welcher offen für neue Ideen ist und welcher einem jungen Team eine Change gibt und außerdem die Verleger überzeugt.

Unsere größten Erfolge waren, einen der größten österreichischen Verleger mit ins Boot zu holen und einen Hardware Partner gefunden zu haben. Die nächsten großen Schritte sind die Integration aller großen österreichischen sowie deutschen Verleger für Blasmusik, die Ausstattung der ersten Kapellen mit unserem System und die nachhaltige Etablierung am Markt der Blasmusik. Wir möchten uns für Blasmusiker bzw. Blasmusikvereine engagieren und ihnen das Marschieren erleichtern.

https://schaffenwir.wko.at/erfolgsgeschichten/leichtes-marschgepaeck-fuer-blaskapellen


Marschpat: Altrichter und startup300 steigen bei NÖ-Blasmusik-Startup ein

Der Brutkasten

die Redaktion

am 19.06.2020

Marschpat: Altrichter und startup300 steigen bei NÖ-Blasmusik-Startup ein

Michael Altrichter, Markus Tröscher und startup300 steigen mit einem nicht näher genannten Betrag beim Wiener Neustädter Startup Maschpat ein, das ein digitales Marschbuch und weitere Software-Lösungen für Blasmusik-Kapellen bietet.

Die Geschichte des Wiener Neustädter Startups Marschpat begann bereits 2017 im Studium der späteren Founder Patrick Rupprecht, Carina Eigner und Markus Wenzl an der FH Wiener Neustadt. Noch vor der formellen Gründung im August 2019 holte es sich unter anderem einen Sonderpreis beim riz up Genius 2019. Überzeugen konnte man die Jury damals mit dem Kernprodukt, einem „digitalen Marschbuch“ für Blasmusikkapellen – CEO Rupprecht ist selbst Kapellmeister.

+++ Aktuelle Startup-Investments +++

Das kann das „digitale Marschbuch“ von Marschpat

Das „digitale Marschbuch“ ist ein Gesamtsystem für digitale Noten, das speziell für die Blasmusik entwickelt wurde. Noten auf digitalen Anzeigegeräten können mit eigens designten Marschgabeln direkt am Instrument befestigt werden. Das Umblättern erfolgt automatisch, bei Auswahl eines Titels wird dieser auf alle Geräte synchronisiert – natürlich nach Instrumentengattung und Stimme differenziert. Zahlreiche Noten können so beim Marschieren digital mitgenommen werden.

Web-App und Hardware-Shop kürzlich gestartet

Inzwischen hat Marschpat das Produktportfolio ausgebaut. Erst vor wenigen Tagen, am 15. Juni, launchte man eine Web-App, die Blasmusik-Vereine bei der Verwaltung unterstützen soll, konkret bei Auftritts- und Probenverwaltung, Inventar- und Archivverwaltung sowie beim Synchronisieren von Terminen unter Vereinsmitgliedern. In der nächsten Ausbaustufe sollen damit auch Auftritte geplant werden können. Ebenfalls seit 15. Juni vertreibt das Unternehmen über seinen eigenen Online-Shop auch geeignete Hardware für das digitale Marschbuch.

Altrichter, Tröscher und startup300 steigen bei Marschpat ein

Bislang war Marschpat komplett in Gründer-Besitz, doch das ändert sich nun, wie gestern via Facebook verlautbart wurde. Der Business Angel und Startup-Beauftragte im Wirtschaftsministerium Michael Altrichter steigt gemeinsam mit dem Musik-Business-Experten Markus Tröscher (ehem. u.a. Warner Bros Music Business Developer) und startup300 (Pioneers Ventures) mit einem nicht näher genannten Betrag beim Startup ein. Der Kontakt sei bei einem Startup Live Pitch zustande gekommen, wonach man in ständigem Kontakt verblieben sei, heißt es von Marschpat in einem Facebook-Thread.

„Oops I did it again“: Michael Altrichter bläst auch selber Saxophon

„Oops I did it again!“, kommentiert Altrichter auf Facebook. „Bei 5 Millionen BlasmusikerInnen allein in der DACH-Region, Militärkapellen in UK, Marching Bands in den USA, Lateinamerika, Arabien und Asien ist der digitale Notenmarkt global. Papiermarschbücher bitte ins Musikmuseum“, so der Regierungsbeauftragte weiter. Bei Marschpat freut man sich: „Markus Tröscher wird Mentor, er wird seine jahrelange Erfahrung im Bereich digitale Musik und Rechteverwertung miteinbringen. startup300 sorgt für 360 Grad-Wohlfühlzone. Michael Altrichter selbst spielt Klavier und Saxophon und bringt daher auch musikalisches Know-how mit“.

https://www.derbrutkasten.com/marschpat-altrichter-startup300-troscher-blasmusik-startup/?ref=share


Marschpat: NÖ-Startup mit digitalem Marschbuch holt sich Seed-Investment

TRENDING TOPICS

MUSICTECH

Marschpat: NÖ-Startup mit digitalem Marschbuch holt sich Seed-Investment

18. Juni 2020, 22:42 Jakob Steinschaden

Erster Platz beim i2b-Businessplan-Wettbewerb, Gewinner des Startup Live Pitch-Event im November 2019 der FH Wiener Neustadt – und jetzt eine erste Investmentrunde: Das niederösterreichische Startup Marschpat hat sich in einer Seed-Runde die Investoren Michael Altrichter, startup300 sowie Markus Tröscher an Bord geholt. Zur Investmentsumme gibt es keine Informationen, jedenfalls schnappen sich die neuen Minderheitsgesellschafter zusammen 26 Prozent.

Durch die Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben im vergangenen Jahr sind die drei Gründer von Marschpat, Patrick Rupprecht, Carina Eigner und Markus Wenzl, schon einigen in der Startup-Szene bekannt. Den Notartermin mit den neuen Investoren haben sie erst am Donnerstag nachmittag absolviert, erst Anfang der Woche wurde der Online-Shop eröffnet.

E-Book-Reader am Blasinstrument

Und damit sind wir nun endlich beim Produkt angelangt, das durchaus seine Eigenheiten hat. Denn anstatt einfach „nur“ eine App zu programmieren, die Blasmusikern Noten anzeigt, haben die drei Niederösterreicher gleich ein digitales Noten- und Vereins-Managementsystem gebaut – und dazu gibt es im Shop auch die passende Hardware. Denn weil Tablets und andere Displays meist zu schwer sind, um sie anstatt von Marschbüchern an Blasinstrumenten zu befestigen, bedient man sich bei Marschpat leichten E-Book-Readern, die leicht und noch dazu günstig sind. Sie werden zwischen 119 und 419 Euro verkauft.

„Marschpat ist mit einer Blasmusikkapelle mit digitalem Marschbuch einmarschiert, die Digitalisierung einer beliebten österreichischen Tradition stand plötzlich in Persona vor mir. Der Markt der Blasmusik ist riesig, allein im DACH-Raum gibt es über 5 Millionen Musiker, auch die USA und Asien sind superspannende Märkte“, sagt Business Angel Michael Altrichter, seit kurzem auch als offizieller Startup-Beauftragter der Bundesregierung im Einsatz (Trending Topics berichtete).

Digitale Noten und Vernetzung

Derzeit bietet die Software von Marschpat den Nutzern eine Vielzahl an neuen und traditionellen Musikstücken zu finden, welche von jungen Komponisten neu arrangiert wurden, sowie von bekannten Verlegern zur Verfügung gestellt werden. Künftig sollen die Geräte auch miteinander vernetzt sein, bedeutet: Der Kapellmeister kann ein Stück auswählen und auf alle anderen Geräte der Kapelle synchronisieren. Unterstützung gibt es auch vom niederösterreichischen Blasmusikverband.

„Wenn Nischen, die vorher komplett analog waren, digitalisiert werden, dann ist das immer spannend. Marschpat hat beim Startup Live die Jury überzeugt und gewonnen. Ich bin happy, dass wir auf auf diesem Weg mit an Bord kommen und tatkräftig unterstützen können“, so Bernhard Lehner, Mitgründer und Vorstand von startup300.

Disclaimer: startup300 und Michael Altrichter sind auch Investoren von Trending Topics.


WUHU 2 neue Teammitglieder

01.06.2020

Ladies First Stefanie Bascha. Sie unterstützt uns ab sofort im Marketing und in der Notenaufbereitung. Steffi ist für unsere grafischen und Design Angelegenheiten zuständig, sowie für die qualitätsmäßige Aufarbeitung der Noten. Sie hat Design & Produktmanagement auf der FH Salzburg studiert und macht gerade ihren Master auf der UFG Linz in Keramik & Plastische Konzeption.

Steffi ist zwar erst offiziell seit Juni bei uns angestellt, hat uns aber auch schon in den Vorjahren unterstützt. Falls ihr euch schon gefragt habt wer den das schöne Marschpat Logo designt hat, dann können wir dies nun mit STEFFI beantworten. Das Marschpat Logo hat sie schon vor vielen Jahren designt in der Hoffnung, dass dieses irgendwann auch verwendet wird.

Sie ist selbst auch Blasmusikerin und ist daher die perfekte Unterstützung für uns.

Unser zweites neues Teammitglied ist Stefan Stifter. Auch er bringt musikalisches Know-how mit. Er spielt in einer Band und auch das Klavier spielen ist sein Hobby. Er hat ein IT & Produktmanagementstudium abgeschlossen. Sein Background ist Applikationsentwicklung und Web-Entwicklung.

Seit 3 Jahren ist er selbstständig im Bereich Web-Entwicklung. Er hat sich über eine Stellenanzeige bei uns beworben und wir haben ihn sofort ins Herz geschlossen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Insgesamt sind wir nun schon 6 Leute die an MARSCHPAT arbeiten und wir hoffen auf viele weitere Teammitglieder in der Zukunft.


NEUES TEAMMITGLIED IN DER SOFTWARE ABTEILUNG

1.1.2020

Unser Team wächst. Wir möchten euch ein neues Teammitglied vorstellen. Dominic Schleger wird uns ab sofort in der Softwareentwicklung, wie auch bei Videoproduktion und Webdesign unterstützen. Wir freuen uns dich im Team zu haben.

Dominic bringt außerdem musikalisches Know-how mit. Er hat mehr als 10 Jahre Klavier gespielt und ist dementsprechend musikalisch interessiert.

Berufserfahrung hat er im Maschinenbau, Flugzeugtechnik und natürlich in der Softwareentwicklung. Mittlerweile ist er aber auch selbstständig im Bereich Web-Design spezialisiert auf Videoproduktion, Design und Content Gestaltung.

Mit seiner perfektionistisch ehrgeizigen Art und seinem musikalischen Kow-how passt Dominic perfekt zu uns ins Team. Wir freuen uns auf viele herausfordernde und spannende Jahre mit dir.


FH WIENER NEUSTADT Presse

Aussendung vom 06.06.2019

Marschpat: FHWN-Studierende gewinnen Sonderpreis beim riz up Genius Award

Seit Jahren steht die FH Wiener Neustadt für ausgeprägten Gründergeist und starke Innovationskraft. Nach dem sensationellen Erfolg von „Blinos“, einem Start Up eines FHWN-Alumni, gibt es nun die nächste Erfolgsmeldung: Das Team des Start Ups „Marschpat“ darf sich mit dem „digitalen Marschbuch“ über den Gewinn des Sonderpreises beim riz up GENIUS Award freuen.

Wiener Neustadt, 7. Juni 2019 – Österreich ist ein Land der Traditionen – ein gutes Beispiel dafür ist die in vielen Regionen populäre Blasmusik. Doch auch traditionelle Tätigkeiten verlangen oft nach neuen, innovativen Lösungen. Genau an dieser Stelle setzt Marschpat, ein Start Up von Studierenden und Absolventen der FH Wiener Neustadt, an. „Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und wollen, dass dieser Trend nun in die Blasmusik, speziell beim Marschieren von Musikkapellen Einzug findet. Wir wollen nicht nur die Digitalisierung der Notenwelt vorantreiben, sondern auch Musiker und Musikanten das Musizieren mit modernen Marschgabeln und digitalen Marschbüchern erheblich vereinfachen“, beschreibt Gründer und CEO Patrick Rupprecht, MA das Konzept.

Sonderpreis für Marschpat

Ein Konzept, das auch die Jury beim riz up Genius Award überzeugte. Mit dem Preis sucht und prämiert das Land Niederösterreich jährlich die innovativsten und spannendsten Geschäftsideen des Bundeslandes. Als nominiertes Projekt in der Kategorie „Genial digital“ durften sich Rupprecht, Carina Eigner und Markus Wenzl bei der Verleihung über den Gewinn des Sonderpreises mit einer Dotierung von 3.000 Euro freuen. „Die Freude über diesen Preis ist riesig – wir investieren das Geld natürlich gleich wieder direkt in unser Produkt“, so Carina Eigner, BA aus dem Marschpat-Team.

Digitale Noten für traditionelle Klänge

Das Geschäftsmodell vereint Tradition und Moderne: Mit Marschgabeln aus dem 3D-Drucker und einem digitalen Anzeigegerät können die Noten von BlasmusikerInnen erstmalig direkt am Instrument befestigt werden. So können zahlreiche Noten beim Marschieren oder bei Auftritten digital mitgenommen werden und das Schleppen von schweren Notenkoffern ist nicht mehr notwendig. Großer kreativer Mehrwert ist, dass das Anzeigegerät erkennt, wann ein Stück zu Ende ist und automatisch weiterblättert. Die Geräte sind untereinander intelligent vernetzt, sodass der Kapellmeister das richtige Stück für die Musiker anzeigen lassen kann.

Vom Start Up-Center zur Markteinführung

Die Vision des jungen Marschpat-Teams, das aus Studierenden und Absolventen der Studiengänge Entrepreneurship and Applied Management bzw. Wirtschaftsberatung und Unternehmensführung besteht, begann während ihres Studiums – es folgte die Teilnahme am Accelerator-Programm des FHWN Start Up-Centers und dadurch das Erreichen vieler Meilensteine. Ein Prototyp der Befestigung am Instrument so wie eine Softwaredemo sind entwickelt, erste Verleger und Komponisten wurden bereits in das digitale System integriert. Die nächsten Schritte sind auch bereits fest eingeplant. „Beim „Woodstock der Blasmusik“ Ende Juni stellen wir unser neues System vor, im Herbst 2019 ist der Verkaufsstart geplant“, so Eigner.

https://presse.fhwn.ac.at/news-marschpat-fhwn-studierende-gewinnen-sonderpreis-beim-riz-up-genius-award?id=85079&menueid=11328


Marschpat bringt Digitalisierung bei den Blasmusikkapellen

17.03.2019 / NÖWPD

Das digitale Marschbuch Marschpat hat der Einpersonen-Jungunternehmer Patrick Rupprecht aus Aigen, Bezirk Baden, mit seiner Firma RPG-Engineering e.U. entwickelt.

Wie er dem NÖ Wirtschaftspressedienst mitteilte, ziehe damit die Digitalisierung auch bei den Blasmusikkapellen ein. Auf dem Marschpat könne man mehr Titel speichern, und es sei außerdem leichter als herkömmliche Notenhalter auf dem Musikinstrument.

Produkt noch in Entwicklung

Die Erfindung ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Blasmusikverband und der Fachhochschule Wiener Neustadt. Zum Einsatz soll das Marschpat nicht nur in Blasmusikkapellen kommen, sondern auch in Musikschulen sowie im privaten Gebrauch. Erweiterungen und Varianten für andere Orchesterarten und Bands sind bereits in Erwägung gezogen.

Mit seiner Firma hat sich Rupprecht auf den 3D-Druck, Digitalisierung und Entwicklung im Musikinstrumentenbau sowie Engineering spezialisiert. Zusammen mit den Entwicklungspartnern des Marschpat soll dieses Produkt in eine GmbH ausgelagert werden. Partner neben der Fachhochschule Wiener Neustadt sind die Technologie- und Innovationspartner TIP sowie das Forschungsunternehmern der FH Wiener Neustadt FOTEC.

Bereits preisgekrönt

Beim tecnet | accent Innovation Award 2018 wurden Patrick Rupprecht, Alexander Strommer (beide Absolventen des Master-Studiengangs Entrepreneurship & Applied Management) und Carina Eigner (Studentin Master Wirtschaftsberatung & Unternehmensführung) mit dem hervorragenden dritten Platz ausgezeichnet.

10.000 Musikstücke immer dabei

„Da ich selbst Klarinette spiele und der Kapellmeister der Blasmusikkapelle Sankt Veit an der Triesting bin, war ich mit dem Problem des Mitführens von Notenmaterial immer konfrontiert. Die von mir gesuchte Lösung habe ich schließlich mit der Entwicklung des Marschpat gefunden“, so Rupprecht. Mit dieser Lösung können bis zu 10.000 Musikstücke gespeichert werden. Auf die herkömmliche Methode mit Papier sind nur bis zu 60 möglich. Darüber hinaus ist das Marschpat regensicher, bedeutend leichter sowie beleuchtet.

Verwendet wird ein eigens entwickeltes Anzeigegerät, auf das die von Rupprecht entwickelte Software aufgespielt wird. Mit einer digitalen Verwaltungssoftware kann die jeweilige Musikkapelle auch ihr digitalisiertes Notenmaterial verwalten. Da die Testphase bereits erfolgreich abgeschlossen wurde und Begeisterung unter den Musikern ausgelöst hat, sucht man derzeit flächendeckend nach Firmen, die das digitale Anzeigegerät herstellen können.


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